Kreishaus Simmern
© KV RHK / Carolin Grundel 

Notdächer für den Rhein-Hunsrück-Kreis übergeben: Neue Ausstattung unterstützt Feuerwehren bei Schäden an Dächern nach Unwettern und Bränden

Die Übergabe der Notdächer für die 12 nördlichen Landkreise in Rheinland-Pfalz erfolgte im Katastrophenschutzzentrum des Landkreises Bernkastel-Wittlich. Die Ausstattung wurde gemeinsam mit der Provinzial Versicherung und dem Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz übergeben. Dabei wurde auch die praktische Anwendung der Notdächer vorgestellt. 

Die Planen können über ein beschädigtes Dach gezogen und entsprechend gesichert werden. Sie schützen vor Regen, Wind und weiteren Witterungseinflüssen und können so dazu beitragen, Folgeschäden zu reduzieren. Gleichzeitig schaffen sie für die Bewohnerinnen und Bewohner betroffener Gebäude zusätzlichen Schutz, bis eine dauerhafte Reparatur möglich ist. 

„Nach einem Brand oder einem schweren Unwetter zählt jede Stunde. Mit den Notdächern haben unsere Feuerwehren künftig ein wichtiges Einsatzmittel zur Verfügung, um beschädigte Gebäude schnell vor weiteren Witterungsschäden zu schützen. Gerade bei größeren Schadenslagen kommt es darauf an, die notwendige Ausstattung unmittelbar vor Ort verfügbar zu haben“, erklärt Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Rhein-Hunsrück-Kreises, Peter Link. „Ein Dank gilt der Provinzial Versicherung und dem Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz für die Spende und Organisation“, so Link weiter.

Die Notdächer sind für einen Einsatz über mehrere Wochen ausgelegt und können damit die Zeit bis zur dauerhaften Reparatur eines beschädigten Daches überbrücken. Jedes Notdach wird in einer Metallkiste und einer weiteren Kiste mit dem dazugehörigen erforderlichen Zubehör bereitgestellt. Die beiden Notdächer werden künftig zentral im Katastrophenschutzlager des Rhein-Hunsrück-Kreises vorgehalten. So ist sichergestellt, dass sie im Einsatzfall schnell an den jeweiligen Schadensort gebracht werden können.

Mit den Notdächern wird der Katastrophenschutz des Rhein-Hunsrück-Kreises um ein weiteres wichtiges Einsatzmittel ergänzt, das insbesondere bei größeren Unwetterereignissen und Gebäudebränden zum Einsatz kommen kann.

© Landesfeuerwehrverband/Michael Klein