Der Rhein-Hunsrück-Kreis hatte die Stipendiatinnen und Stipendiaten eingeladen, um ihnen Einblicke in die medizinische Versorgung vor Ort zu geben, Kontakte zu regionalen Akteuren zu ermöglichen und den persönlichen Austausch untereinander zu fördern.
Auf dem abwechslungsreichen Programm standen unter anderem ein Besuch bei der Tagesklinik für konservative Orthopädie am Gesundheitscampus Loreley in Oberwesel und eine Besichtigung der Mittelrhein-Klinik in Bad Salzig sowie Einblicke in 12 niedergelassene Arztpraxen und die Wundmedizin am Heilig Geist Krankenhaus in Boppard. Dabei erhielten die Studierenden die Gelegenheit, unterschiedliche medizinische Fachbereiche und Arbeitsumgebungen kennenzulernen und sich mit Ärztinnen und Ärzten vor Ort über deren Berufsalltag und berufliche Perspektiven in der Region auszutauschen.
„Mit unserem Stipendienprogramm möchten wir nicht nur finanziell unterstützen, sondern vor allem frühzeitig persönliche Verbindungen zu unserer Region schaffen. Das Stipendientreffen zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und attraktiv die beruflichen Möglichkeiten für junge Medizinerinnen und Mediziner im Rhein-Hunsrück-Kreis sind. Wenn aus ersten Kontakten während des Studiums später eine berufliche Perspektive hier vor Ort entsteht, ist das ein wichtiger Beitrag für die langfristige Sicherung unserer medizinischen Versorgung“, erklärt Landrat Volker Boch.
Auch das persönliche Netzwerken spielte eine wichtige Rolle: Bei einem Get-together mit lokalen Ärztinnen und Ärzten konnten die Studierenden in ungezwungener Atmosphäre Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen und mögliche berufliche Perspektiven in der Region kennenlernen. Ergänzt wurde das Abendprogramm durch Fachvorträge von Frau Elena Flad und Herrn PD Dr. Gunnar Riepe.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der ambulanten medizinischen Versorgung. Im Austausch mit einem Mitarbeiter der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz erhielten die angehenden Medizinerinnen und Mediziner Informationen zu den Rahmenbedingungen der ambulanten Versorgung und konnten Fragen rund um die Niederlassung und eine spätere Tätigkeit als niedergelassene Ärztin oder niedergelassener Arzt stellen.
Neben den fachlichen Programmpunkten blieb ausreichend Zeit für den persönlichen Austausch. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten nutzten die Gelegenheit, sich untereinander besser kennenzulernen und Erfahrungen aus Studium und Praxis auszutauschen.
Das Stipendientreffen hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig die frühzeitige Vernetzung von Medizinstudierenden mit den Akteuren der regionalen Gesundheitsversorgung ist. Der Rhein-Hunsrück-Kreis setzt mit seinem Stipendienprogramm darauf, angehende Ärztinnen und Ärzte für eine spätere Tätigkeit in der Region zu gewinnen und damit langfristig zur Sicherung der medizinischen Versorgung vor Ort beizutragen.
Weiterführende Informationen, auch zur Bewerbung, finden Interessierte online unter www.kv-rhk.de.

