„Gerade für die Wirtschaft kann eine Bahnanbindung ein echter Standortvorteil sein. Entscheidend ist dabei der konkrete Bedarf: Je höher dieser ausfällt, desto größer sind die Chancen auf eine Reaktivierung der Strecke mit attraktiven Rahmenbedingungen für Güter- und Personenverkehr. Das Land Rheinland-Pfalz prüft aktuell die Nutzungsmöglichkeiten und Bedarfe der Trasse. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die Möglichkeiten für Unternehmen aus der Region zu beleuchten und bestenfalls auch konkret zu nutzen“, betonte Landrat Volker Boch im Rahmen der letzten Informationsveranstaltung im Januar. An diesem Abend wurde aus dem Kreis der Teilnehmenden und durch Unternehmer der Wunsch geäußert, den Unternehmen die Möglichkeiten des Schienengüterverkehrs näherzubringen und aufzuzeigen, welche Chancen die Bahn als Transportmittel bietet. Diesem Auftrag kommen der Landrat und die Verwaltung gerne nach.
Die Kreisverwaltung und der Regionalrat Wirtschaft e.V. möchten interessierte Unternehmen aus der Region über die Optionen der Nutzung einer Bahnanbindung auf der Trasse der Hunsrückquerbahn informieren. Alexander Neubauer, Prokurist der ZL-Traktion GmbH, hat sich als Teilnehmer des Austausches zu Jahresbeginn angeboten, den regionalen Unternehmen aus erster Hand zu berichten. Er wird aus seiner Erfahrung heraus die entsprechenden Möglichkeiten aufzeigen und vortragen. Darüber hinaus steht er für den fachlichen Austausch sowie für Fragen zur Verfügung.
Der Rhein-Hunsrück-Kreis und der Regionalrat Wirtschaft laden deshalb zu einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 16. April 2026, 18 Uhr, in den großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung ein.
Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bis Donnerstag, 9. April 2026, bei Frau Julie Kaiser-Girard, Kreisverwaltung, gebeten unter Telefon 06761/82216 oder per E-Mail an: julie.kaiser-girard@rheinhunsrueck.de
